Ein kurioses Turnier
Handball: VfL Gladbeck
An dieses Turnier dürften sich die Handball-C-Mädchen des VfL Gladbeck wohl noch längere Zeit erinnern. In Borken erreichte das Team des Trainergespanns Viktor Dziabel/Matti Blißenbach das Finale. Am Ende jubelten die Rot-Weißen, weil sie in Führung lagen. Das Schiedsrichtergespann war sich jedoch über das Endergebnis uneinig – und so musste das Spiel im Siebenmeterschießen entschieden werden. Der VfL war wegen der Aufregung nicht ganz bei der Sache und verlor den Vergleich.
Viktor Dziabel und die VfLerinnen verstanden die Handball-Welt nicht mehr. Sie waren sich sicher gewesen, das Endspiel gewonnen zu haben. „Nach unserer und auch nach der Zählweise der Borkener Eltern konnten wir eine Führung über die Zeit bringen“, so der Trainer der Gladbeckerinnen kopfschüttelnd. Sein Resümee fiel dennoch positiv aus: „Insgesamt freuten wir uns über ein gutes Turnier, da wir unsere Zielsetzung erfüllen konnten: Wir konnten Spielpraxis sammeln und einige sich mit Torerfolgen und Selbstvertrauen belohnen!“
Nicht nur das Finale verlief aus VfL-Sicht kurios, sondern auch das Gruppenspiel gegen Borken. Auch in diesem Vergleich sahen sich die Gladbeckerinnen als Sieger, doch es kam wie später anders. Dziabel: „Wir hatten eigentlich ein 9:8 für uns gezählt, jedoch wurde das Spiel 9:9 gewertet.“